Überleben in der Todeszone oder Hilfe im Schulalltag
Wer kennt das nicht? Für die Arbeit nicht gelernt? Den Besuch bei der Freundin den Hausaufgaben vorgezogen? Oder einfach erst um 4.00 ins Bett - und also erst um 12.00 rausgekommen? Tja, ich hab mir gedacht, für solche (Not- ) Fälle müsste man mal eine Tricksammlung machen. Und hier ist sie!
(Anmerkung an (m)einige Lehrer und Kultusminister: Diese Seite ist nicht so ganz ernst zu nehmen. Wer dennoch meint dagegen protestieren zu müssen kann mir meinetwegen eine Mail schicken oder ins Forum schreiben. )
1.) Die richtige Ausrede macht´s
Die Klassiker wie "Hund hat Hausaufgaben gefressen" oder "Bruder hat versehentlich mein Heft angezündet" sind ebenso übertrieben, wie abgekaut. Deshalb hab ich mal überlegt und rechergiert und in meinen Erinnerungen gegraben und einige ganz praktische Ausreden gefunden.
- "Ich habe einem Mitschüler mein Heft zum abschreiben gegeben, leider hab´ ich es noch nicht zurückbekommen - und dass ich den Schüler jetzt nicht nenne ist ja klar!" (Kann aber auch nach hinten losgehen und es sollte nicht von Schülern angewandt werden, die massive Probleme mit den Hausaufgaben haben)
-Ein Gedrucktes Blatt Papier mit vielen wirren Zahlen, Buchstaben, Zeichen etc. zeigen "Ich hab die Hausaufgaben gemacht, und weil unser Drucker kaputt war hab ich das bei nem Bekannten ausgedruckt, das is dabei rausgekommen"
-Diskette mit irgendeinem (beschädigten!!!) Word-Dokument abgeben. (Oder einfach irgend einen kleinen Zusatz einfügen, der als VIRUS erkannt wird, davon lassen die meisten Lehrer die Finger)
- "Katze von Hund auf Baum gejagt" oder ähnliches zieht erstaunlicher weise immer noch - man muss es nur richtig rüberbringen
-Am besten ist natürlich immer noch eine Entschuldigung des Erziehungsberechtigten oder ein Artest vom Arzt, da diese Dinge nicht selten die Entschuldigungen für einige Wochen abdecken können (Besser nicht fälschen, da Dokumentenfälschung unter strenger Strafe steht)
-Allgemeine Zerstreutheit (begreiflich und glaubhaft gespielt) kann bei etlichen Lehrern auf Verständnis treffen. Besonders gut ist hier die Glaubhaftigkeit, wenn "Anschauungsgegenstände" wie zufällig auf dem Tisch liegen. Zum Beispiel der Liebesbrief mit großem Kusssiegel und verträumtes Vorsichthinstarren oder auch ein (zerrissenes) Foto einer Person des Anderen Geschlechts kommen gut. Etwas zu heftig oder provokant und mit großer Gefahr zu viel Interesse des Lehrer zu wecken ist die (gefälschte) Todesanzeige oder das (unbenutzte!!!!!!) Kondom. (Wichtig bei dieser Mitleid/Sympathie - Methode ist, dass das sonstige Verhalten des Schülers auch dazu passt! Außerdem ist die Kondomidee bei der Religionslehrerin wahrscheinlich ein Eigentor ohne gleichen)
2.) Der Spicker ist des Schülers Freund
Auch beim Spicken gibt es die klassischen Methoden und die neueren. Wie ein "normaler" Spicker aussieht weiß sicher jeder.
-Spielkartenspicker Hierbei wird auf eine Spielkarte (oder Bierdeckel) ein klassischer Spicker geklebt und das Ganze Gebilde dann mit einer Reißzwecke an einer Ecke unter dem Tisch befestigt. Bei Bedarf kann der Spickdeckel dann hervorgeklappt und abgeschrieben. Das hat den großen Vorteil, dass der Kopf nicht sichtbar bewegt werden muss.
-Etikettspicker Ein etwas aufwendigere Spicker, aber dafür so gut wie 100% sicher. Dazu braucht man allerdings einen Scanner (oder einen Freund mit Scanner). Zu nächst löst man vorsichtig von einer Getränkeflasche (am besten eine Bekannte Marke) das Etikett ab und scannt es ein. Nun verändert man den Text für die Zutaten und Inhaltstoffe und ersetzt ihn durch den Lernstoff. Besonders gut ist das natürlich für Fremdwörter, wenig geeignet für mathematische Formeln. Anschließend wird das selbsterstellt Etikett wieder auf die Flasche geklebt und der Spicker ist fertig!
-Plakatspicker Hierbei macht man sich die (in der Praxis bewiesene!) Theorie zu nutzen, dass grade die Auffälligsten Dinge nicht bemerkt werden. Der Spicker wird großformatig auf ein Plakat geschrieben und gut sichtbar im Klassenraum aufgehängt. Das hat den Vorteil, dass ihn alle Schüler benutzen können und dass (sollte er entdeckt werden) der Lehrer nicht rausfinden kann, von wem der Spicker ist. (evlt. wird dann aber die ganze Klausur nicht gewertet) Besonders gut getarnt ist dieser Spicker natürlich in einem Raum, in dem noch viele, ähnliche Plakate hängen.
-Musikspicker Eine sehr neue Spickmethode, die schnell erklärt ist. Man spricht sich selbst seinen Spicker auf einen mp3-Player und hört bei bedarf den entsprechenden Titel. So hat man eine nahezu unbegrenzte Menge an "Speicherplatz" für den Spicker und braucht nicht einmal vom Heft auf schauen. Wenn der Lehrer mp3-Player entdeckt, wird er sie vermutlich für einige Zeit einkassieren, aber er wird sich kaum die Mühe machen den Inhalt zu prüfen. Falls doch, sollte man zur Sicherheit die ersten und letztem Titel mit "abschreckender" Musik bespielen
-Materiealspicker Ist es erlaubt Wörterbücher, Lexika oder ähnliches in die Klausur mit zu nehmen, bietet es sich natürlich an, diese zu präparieren. (Vorsicht bei "Einheitswerken, wie Lektürebüchern o.ä; manche Lehrer lassen vor der Klausur die Bücher austauschen)
Allgemeine Sachen, die die Schule leichter machen!
Hat man bis zur Arbeit keine Zeit, die Lektüre, die gelesen werden sollte, durchzuarbeiten, lohnt es sich oft sich Sekundärliteratur zu besorgen (Bücher/Heftchen über andere Bücher) und diese durchzuarbeiten. Am besten geht das natürlich, wenn man weiß, über welche Thematik geschrieben wird.
Ein Heft, das zwar auf dem Umschlag nicht beschriftet ist, aber in dem etwas steht, was in etwa so aussieht, wie das Unterrichtsthema kann wunder wirken. Zum Beispiel ein Heft, in dem vorne einige Wurzeltherme, in der Mitte Geometrie, in der zweiten Hälfte einige Texte und am Ende wissenschaftliche Formeln stehen ist ideal. (Muss natürlich an den jew. Stoff angepasst werden)
Einige "Grundmaterialien" sollten immer mit dabei sein. So z.B. unbeschriftete Vokabelkarten, leeres Heft, oder Kartenspiele (für langweilige Stunden)
Wenn die Stunde noch sehr lang und noch dazu langweilig ist, dann muss der Schüler etwas unternehmen. In dem Fall gilt EINER FÜR ALLE - ALLE FÜR EINEN, was etwa so viel bedeutet, wie: Einer lenkt den Lehrer ab, die anderen spielen Karten, machen Hausaufgaben oder "lesen" im Playboy! Fairerweise sollte dem "Einen" hinterher etwas am Schulkiosk spendiert werden und es sollte nicht immer den gleichen treffen. Mögliche Methoden um einen Lehrer ab zu lenken sind unter anderem:
1: Das Stellen einer Knobelaufgabe. Sollte der Lehrer darauf nicht eingehen, muss ein Satz wie " Das hab ich schon <NAME EINES ANDEREN LEHRERS, DEN DER EIGENE LEHRER NICHT MAG> gezeigt, aber der sag, das wäre eine unmögliche Aufgabe!" kommen!
2: Das erfragen eines Themas, über das der Lehrer gern spricht. (Welches Thema das ist, ist Erfahrungssache; interessanter Weise klappt der Trick am besten bei Physik/Bio/Chemie-Lehreren.)
3:Das unnötige aufbauschen einer belanglosen Nebensächlichkeit (z.B. der 20. Nachkommastelle von Pi)
4:Für Egozentriker oder theatralische Schüler bietet sich auch plötzliche Ohnmacht, Schwindel oder Schwangerschaft an.
5:Auch hier gibt es moderne Methoden. Das Aufnehmen des Pausengongs oder (im Sommer) die durchsage vom Direx, dass ab DIESER (nächste Sunde ist witzlos, da dann ein anderer Lehrer da ist) Hitzefrei ist.
6: Besonders für Lehrer, die immer bemüht sind "up to date" zu sein ist es gut mal selber Vorschläge für 'alternativen Unterricht' zu machen. Zum Beispiel ganz einfach das Vertiefen des Thema durch einen (möglichst langen) Film oder das freiwillige halten eins Referats (welches im Idealfall schon im Vorjahr bei einem anderen Lehrer erstellt wurde). Wenn sich der Lehrer dann darauf beruft, dass ja in den letzten Stunden so schlecht mitgearbeitet wurde lohnt es sich meistens einen oder mehrere (oft störende) Schüler "zu opfern" und die Schuld auf diese zu schieben. Meistens lassen sich die Lehrer darauf ein und den angeschwärzten Schülern passiert nichts. (ACHTUNG: Bei leicht zu beeinflussenden Lehrern sollte man das nicht vor der Notenbesprechung machen!)
Eine der größten Schwierigkeiten eines Schülers ist der Balanceakt, zwischen dem Ruf eines Schleimers und dem Ruf eines Schnösels. Am einfachsten kann man das meistern, in dem man sich sozial engagiert (bringt Achtung bei den Lehrern und beim anderen Geschlecht) aber man sollte sich für etwas einsetzten, wo vor allem die Schüler von profitieren, wie Mitarbeit im Schulkiosk, organisieren von Schulparty oder arbeiten beim Schulsanitätsdienst!
HIER gibt es eine beschädigte ZIP-Datei zum Download, an der sich der Ottonormallehrer (*g*) wohl die Zähne ausbeißen dürfte.